Pusuke erreichte ein stolzes Alter (Bild: Reuters)
!!!!!!ACHTUNG!!!!!!!
!!!!Schauen Sie doch immer mal in die Spalte
Gesundheit für Tiere !!!!!
Pusuke erreichte ein stolzes Alter (Bild: Reuters)
Als in den 50er und 60er Jahren in Nordamerika die Siberian Husky Zucht aufblühte, wurden auch die ersten Exemplare nach Europa importiert. Bei der Suche nach artgerechten Aufgaben lag die Verwendung in Schlittenhunderennen nach amerikanischem Vorbild nahe. Innerhalb kurzer Zeit wurden Schlittenhunderennen zu einem beliebten Sport.
Das Erscheinungsbild des Siberian Husky ist im Rassestandard beschrieben als das eines mittelgroßen Arbeitshundes, flink und leicht auf den Füßen, frei und elegant in der Bewegung. Sein mäßig kompakter, dicht behaarter Körper, die aufrecht stehenden Ohren und die buschige Rute sind Zeichen der nordischen Herkunft. Seine charakteristische Gangart ist flüssig und scheinbar mühelos. Er ist nach wie vor äußerst fähig, seine ursprüngliche Funktion als Schlittenhund zu erfüllen und zieht leichtere Ladung mit mäßiger Geschwindigkeit über große Distanzen. Seine Körperproportionen und seine Körperform widerspiegeln dieses grundlegende Gleichgewicht von Kraft, Geschwindigkeit und Ausdauer. Die Rüden der Rasse Siberian Husky sind maskulin, aber nie ungeschliffen grob, die Hündinnen sind feminin, jedoch ohne Schwachheit der Struktur. Ein Siberian Husky in guter Kondition hat eine kräftige und gut entwickelte Muskulatur und kein überflüssiges Fett. Das Fell, ein so genannter Doppelmantel aus Unterwolle und Grannenhaaren, ist dicht und weich.
Die gut behaarte Rute wird sichelförmig über den Rücken getragen, wenn der Hund sich präsentiert. Der Kopf ist edel geformt, mit mandelförmigen, schräg eingesetzten Augen von interessiertem, freundlichem Blick und mittelgroßen, aufrecht stehenden Ohren. Die Farben des Siberian Husky variieren von rein weiß bis rot und schwarz mit allen erdenklichen Zwischenstufen. Verbreitet sind die weißen Abzeichen („Maske“) am Kopf. Die Augenfarbeist blau, braun oder marmoriert. Verschiedenfarbige Augen sind zulässig. Die Bewegung des Siberian Husky wirkt mühelos, wenn er frei oder an loser Leine läuft, jedoch kraftvoll bei der Zugarbeit. Der Siberian Husky variiert im Gebäude von mäßg kompakt (nicht stämmig) bis mäßig gestreckt. Seine Knochen sind von mittlerer Stärke. Die Schulterhöhe liegt bei Rüden zwischen 53 und 59 cm, bei Hündinnen 50 und 56 cm. Dabei schwankt das Gewicht zwischen 20 und 27 kg, beziehungsweise 15 und 22 kg.
Über eine Eigenschaft des Siberian Husky muß sich der Liebhaber der Rasse aber besonders im klaren sein:
Er ist im ganz ausgeprägten Maße ein Rudelhund. Einem Besitzer jedoch, der ihm eine artgerechte Haltung bieten kann, der seine Wesensart versteht und der seinem großen Bewegungsdrang gerecht wird, ist er ein unvergleichlicher Begleiter und Freund.
Allgemeines:
Der elegante Siberian Husky ist kleiner und leichter als die meisten anderen Schlittenhunderassen, aber wendig, athletisch und unermüdlich. Mit anderen alten Nordlandhunden hat er gemeinsam,
dass er selten bellt, doch dafür widmet er sich gern dem Gemeinschaftsheulen, fast wie ein Wolf.
Ausgestattet ist der Siberian Husky mit einem dichten Fell aus weicher Unterwolle und etwas härterem
Deckhaar ist der Siberian Husky ideal für niedrige Temperaturen ausgerüstet.
Das Fell des in Kanada und den USA sehr beliebten Hundes kommt in vielerlei Farben vor, und er gehört zu den wenigen Rassen, die blaue, braune oder verschiedenfarbige Augen ( ein Braunes und
ein blaues Auge ist möglich) haben können. Er ist würdevoll und sanft und gibt einen angenehmen Hausgenossen ab.
Unsere Husky`s sind in Deutschland nachgezüchtet und haben sich mittlerweile an die hier herrschenden Temperaturen angepasst
Der Siberian Husky ist freundlich, sanft und aufgeschlossen. Er zeigt weder die besitzenden Qualitäten eines Wachhundes noch zeigt er aggressives Verhalten dem
Menschen (auch Fremden) gegenüber. Es sind sehr selbständige, selbstbewusste und stolze Hunde mit eigenem Kopf. Freiheitsliebe und Neugier sowie Jagdtrieb sind bei ihm ganz besonders stark
ausgeprägt. Seinem enormen Bewegungsdrang kann eigentlich nur im Sport genüge getan werden - sei es nun im Freizeitzeitsport vor dem Fahrrad oder im Hochleistungsport vor dem Schlitten im
Team. Seine Intelligenz und Aufmerksamkeit, seine zugängliche Art und sein Eifer machen ihn zu einem angenehmen Freund und willigen Arbeiter.
Heute wird der Siberian Husky überwiegend im Schlittenhundesport eingesetzt.
Balto & Damon
Was kostet ein Husky...?
Für den Interessierten die wohl wichtigste, für den alten Hasen die wohl dümmste Frage der Welt
- hier wird versucht sie zu beantworten
Das süßeste Husky-Baby unter der Sonne, schwarz-weiß, blaue Augen: 750 EUR
Tierarztkosten incl. Impfung: 100 EUR
Halsband, Leine, Ausbildungsgeschirr und Spielzeug für Welpen: 50 EUR
Versicherung: 50 EUR
Größeres Halsband, neues Geschirr, da altes zerkaut, neues Spielzeug: 100 EUR
Der Fratz war 10 Minuten allein im Auto - Inneneinrichtung zerlegt .... : 750 EUR
Er fühlt sich allein, ein weiterer Welpe muß her - Tierarzt, Halsband ...: 1.000 EUR
Anfängerschlitten um zu sehen, ob die Beiden auch ziehen wollen: 550 EUR
In der Tat wollen sie ziehen, aber mit einem dritten Hund würde es noch besser gehen... : 1000 EUR
Jetzt wird es zu schnell. Schneeanker und richtige Zugausrüstung: 250 EUR
Der Gartenzaun muß erhöht werden: 3.000 EUR
Schmerzensgeld für psychatrische Behandlung der Nachbarn: 2.500 EUR
Weitere 5 Welpen, denn jetzt willst du mit 8 Hunden fahren (Husky Fieber): 3750EUR
Versicherungs-Pauschale für Zwingerhaftpflicht, Rennen, Training: 400 EUR
Richtiger Rennschlitten und sicherer Trainingswagen: 3.500 EUR
Spezialfahrzeug, um das Ganze zu transportieren 25.000 EUR
Spende an Rettungsorganisation, als du in der Wildnis verschollen warst: 750 EUR
Anwalts- und Gerichtskosten für den Prozeß mit den Nachbarn: 5.000 EUR
Ein neues Haus auf dem Lande: 190.000 EUR
Zwingeranlage für 8 Hunde (+ späterer eigener Welpen): 11.500 EUR
Summe 250.000 EUR !!!
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O.K., wir haben erst zwei... aber wir sind auf dem besten Wege, dieser Realitätsgetreuen Beschreibung für diejenigen, die das Fieber packt... zu folgen.
Von Freud und Leid des Hundehalters
Spricht man mit Hundehaltern über den ‚Hund von nebenan', dann kommt nach einem tiefen Seufzer oft dann auch die Beschwerde über das Verhalten des jeweiligen Nachbarhundes. Bei uns im Dorf war
(und ist) das nicht der Kampfhund, nicht der große bissige Bernhardiner, nein, wir begnügen uns mit der Miniausgabe Hund, wir leiden unter der Rasse Yorkshireterrier.
Denn diese kleinen putzigen Tierchen sind ja so zart und niedlich, dass sie von ihren Besitzern meist wie rohe Eier behandelt werden. Was dann so aussieht, dass Frau X., uns auf der
gegenüberliegenden Straßenseite entgegenkommend, ihrem putzigen Winzling gestattet tobend und keifend meine Chows anzubaggern. Da der Kleine dafür ja Platz braucht, damit Frau X. nicht über ihn
stolpert, lässt man die Flexileine ganz lang, damit Putzi auf der Mitte der Fahrbahn möglichst nah an seine Gegner herankommt.
Und ich muss dann meinen bösen großen Hunden grummelnd klarmachen, dass sie diesen größenwahnsinnigen Zwerg zu ignorieren haben. Die Bitte an die Halterin, das doch im Interesse aller zu
unterbinden wird mit (Sie ahnen es) "der tut doch nix, der will nur spielen" abgelehnt.
Vor wenigen Monaten zogen auf unsere Straße neue Nachbarn ein. Mit Kindern und Katzen und zwei Yorkshireterriern. Eigentlich nette kleine Hunde. Die aber, wenn es um die Verteidigung des Reviers
geht, zum Säbelzahntiger werden. Mein Weg in Feld und Wald führt mich leider täglich an diesem Haus vorbei. Und die beiden Winzlinge liegen dort auf der Lauer. Mit schrillem Gekläffe toben die
zwei auf der Fensterbank, sausen dann in den Hof um hinter dem Tor jedem Hund deutlich zu machen, wer hier Chef der Straße ist. Aus dem Innern des Hauses hört man dann die laute Stimme des
Besitzers der mit seinen gebrüllten Befehlen seine Lieblinge wohl beruhigen will, sie aber damit nur noch anfeuert: Denn wenn der Chef mitkläfft, dann zeigt das die Zusammengehörigkeit zum
Rudel.
Lange ging das gut, denn wir haben unsere Tiere an der Leine und dulden keine Anpöbeleien. Bis dann eines Tages eines der Kinder das Tor öffnet und einer der beiden Terrier ausbüxt und sich mit
Getobe und Gekläffe auf meine Chows stürzt.
Nun sieht es zugegebenermaßen schon recht albern aus, wenn ein kleiner Zwerg an einem 28 kg Chow hängt. Und unser Rüde sah das wohl genauso. Denn er stand ganz ruhig, hatte den Terrier wie eine
Zecke am Halse hängend. Als der Kleine dann aber nach Luft ringend locker ließ, schnappte sich Leon den Zwerg, nahm ihn zwischen die Zähne, schüttelte ihn und ließ ihn wieder los. Wohl der
Meinung, nun seien die Fronten geklärt. Der Terrier aber, griff wieder an, verbiss sich wieder in Leons Hals. Und der hatte nun die Faxen dicke. Schüttelte ihn ab, schnappte zu, nahm ihn zwischen
die Zähne und schüttelte ihn so lange, bis der Kleine schlaff im Fang hing. Und da lag er nun, mit offenen Augen, leblos und wie tot.
Während der Rauferei kamen die beiden Kinder laut jammernd angelaufen und wollten ihren Hund retten. (Die Besitzerin sah von weitem zu, die Zigarette im Mund, und tat - nichts!) Wir konnten nicht
eingreifen, hatten wir doch genug damit zu tun, die Kinder auf Abstand zu halten. Denn die wollten verständlicherweise ihrem Hund helfen.
Bei all dem Geschrei und Getöse geriet nun aber auch unser Pflegehund Murphy in Panik. Mit Artgenossen hat er keine Probleme, es sind die Menschen, die er nicht einschätzen kann, die ihm Angst
machen. Und als dann auch noch die Nachbarn auf die Straße kamen (man wundert sich, wer alles schon um 7 Uhr am Morgen auf den Beinen ist) und näherkommend die Situation lautstark kommentierten,
da war das Maß voll. Murphy wollte hier nur noch weg! Zog sich rückwärts aus dem Geschirr und flüchtete über die Fahrbahn. Leider nicht nach Hause, da standen ja die Nachbarn und krakeelten,
sondern im Zickzack zwischen den Autos durch. Erst nachdem endlich Ruhe eingetreten war und sich alle wieder verzogen hatten, traute er sich nach Hause.
Der kleine Terrier aber, der wurde leblos zum Tierarzt geschafft. Und siehe
da: Er hatte nur einen Schock, bekam zwei Spritzen, erholte sich und kam wieder auf die Beine. Nun sollte man ja annehmen, er hätte seine Lektion gelernt. Aber als wir am nächsten Tag am
Nachbarhaus vorbeigingen, wer tobt und kläfft da, wer rast wie irre am Tor und benimmt sich als ob er nicht mehr ganz bei sich ist? Richtig, der kleine süße Yorkshireterrier. Und damit der Zwerg
auch wirklich sicher sein kann, dass sein Verhalten richtig ist, suggeriert ihm sein Besitzer durch lautstarkes Gebrüll auch noch Zustimmung. Und wo der Chef kläfft, da spielt das Rudel
mit.
Und wir sind trotz allem glücklich, das der Winzling die Geschichte unverletzt überlebt hat. Sind aber auch stolz auf unseren Chowrüden Leon, der die Situation lehrbuchmäßig im Griff hatte.
Wünschen würde ich mir allerdings die Verpflichtung aller Hundehalter zum Hundeführerschein. Denn mit zu wenig Wissen um das Verhalten unserer Hunde bringt so mancher Besitzer sein Tier in
gefährliche Situationen. Und auch einem kleinen Hund kann Erziehung eher nutzen als schaden.
Ihre Rotraut Ueding